Paragon review

First post in a series of some short game reviews.

tl;wr – Walking Simulator 2017

So, I played Paragon in July 2017 and I gotta say that it bored me. You like LoL/Dota? Well, it’s like live action Heroes of the Storm. But strip the action. And remove the fun. And awesome support classes. Depending on your class and the situation you have to recall to your base to buy some cards (i. e. items) or to refill potions and hp/mp. Too bad your walking speed is so realistic that you have to take a 5 minute stroll back to the frontline.

Aim’s not really important. It’s more like shooting with pumpguns. Actually you can shoot pumpguns in Paragon.
The card system confuses you the first time but turns out to be just like item systems – juuust less intuitive.
Like in most other mobas, PVE ain’t no challenge. I’ve never lost a single PVE game with randoms.

What really annoyed me is that you can’t just unlock new characters by spending gold or something. No. You gotta log in like 5 days in a row to unlock the next tier of characters and like … 10 days? … to get all of them. After a couple matches I mastered all starter chars and there was no way to play another. I just had to wait days(!) to play some new character … Jesus!

Definitely not worth downloading the ~20 gigs.

Der Choke – die Starterklappe

Ja, das Ding heißt Choke. Nicht Schock, nicht Joke, nicht schok, auch nicht tschok und schon gar nicht Schoko. Im Ernst Leute, fragt ihr eucht nicht warum es Choke heißt? Wie kommt es, dass ich in 998 von 1000 Beiträgen irgendein Fantasiewort lese?

Choke kommt aus dem Englischen und bedeutet drosseln und würgen. Denn genau das macht die Starterklappe ja – sie würgt die Luft ab, damit das Luft-Treibstoff-Gemisch fetter wird. Bedeutet weniger Luft auf die gleiche Menge Kraftstoff.

Also bitte Leute, nennt das Teil beim Namen – wenn der englische zu schwer ist nehmt den deutschen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Starterklappe

Funkdance indierock and bleeding fingertips

Tonight at about one a.m. I started writing lyrics – couldn’t find any sleep ‚til five cuz I had to finish that text to finish my brain off.
Today I started recording the chorus and the post-chorus featuring vocals, guitar and a badass baseline that makes me call this song a „funkdance indierocksong“.
Besides, it’s called Breaking the Windowpane.

I hope I’ll find a way to combine the kick-ass chorus part with a verse that’s neither too restrained nor too powerful.
I can’t keep playin‘ for now – my goddamn fingertips are almost bleeding, I vamped too hard. But I gotta look like an eigth-month-old that has just catched a smile from some random person in the subway.

Glückwunsch

Warum ist der Glückwunsch nun kaum mehr als eine Beteuerung der Anerkennung einer Leistung? Glückwunsch, du bist erster. Glückwunsch du hast xy geschafft.
Ist das nicht ziemlich dämlich?

Sollten Glückwünsche nicht äquivalent sein zu „viel Glück“ oder „alles Gute“? Sollte das Glück, das man jemandem wünscht, nicht eher auf eine, eventuell schwierige, Aufgabe vorbereiten oder den Bewünschten auf seinem Pfade begleiten und unterstützen?
Stattdessen kommt der Glückwunsch, auch wenn er herzlich ist, nur an, wenn er schon gar nicht mehr benötigt wird, da die Aufgabe schon abgeschlossen ist.
Ist das nicht ziemlich dämlich?

Wenn man jemanden zum Geburtstag beglückwünscht, dann muss man alles Gute immer noch als Konjunktion daransetzen. Wenn man jemandem zur Schwangerschaft Glück wünscht, dann klingen die Schwingungen eher nach „find ich toll, dass du das geschafft hast“ und weniger nach „möge dich das Glück begleiten auf dem Weg des Mutterwerdens“.
Ist das nicht ziemlich dämlich?

Wann hat der Glückwunsch den Wunsch verloren? Oder ward er gar so geboren?

von Sprachen

Wenn Abgeschlossenheit einer Sprache die Eigenschaft einer Sprache bezeichnit sich selbst bezeichnen zu können (nicht nur syntaktisch) und abstraktionsfrei die Eigenschaft ist, dass in der Sprache keine Abstraktion existiert, gibt es dann eine abgeschlossene, abstraktionsfreie Sprache?

Vielleicht ist es die Sprache die aus einem Wort besteht.
Bei nur einem Wort ist es annehmbar, dass keine Abstraktion vorliegt, da nichts weiter zum abstrahieren vorliegt (wobei Abstraktion wohl schon selbst eine Abstraktion ist). Bei nur einem Wort ist es zudem wohlmöglich annehmbar, dass das Wort sich gerade selbst bezeichnet.
Dabei ist das Wort nicht exklusiv Wort der gesprochenen Sprache und Sprache nicht exklusiv die gesprochene Sprache. Sprache kann ebenso oBdA Zeichen, Symbol oder Geruch sein und ist vielleicht Synonym für Kommunikation, zumindest semantisch nah.

Gibt es überhaupt eine abstraktionsfreie Sprache? Ist Sprache möglich ohne Abstraktion?
Nehmen wir die Sprache die aus dem Wort „Hilfe“ besteht. Hilfe ist sicherlich abstrakt zu verstehen, aber nehmen wir an wir haben ein primitives Tier, oder einen Roboter der diese Sprache versteht. Nun verursacht das verstehen von „Hilfe“ vielleicht reflexartig das Herbeikommen zum Aussprechenden ohne, dass konkrete Formen von Hilfe bekannt sind bzw. dabei gedacht oder angenommen werden. Wenn dies so möglich ist scheint Sprache ohne Abstraktion möglich zu sein.

Gibt es überhaupt eine abgeschlossene Sprache?
Bekanntlich haben wir Menschen bisher, unabhängig vom verwendeten Derivat der anscheinend recht universellen Sprache, Probleme damit unsere Sprache beispielsweise einer Maschine beizubringen. Sei unsere Sprache nicht abgeschlossen, ist es uns dann möglich sie zu übertragen auf ein anderes verstehendes Medium? Mit unseren Kindern funktioniert das anscheinend und unter der Annahme, das unser Nervensystem nachbildbar ist und dem Ausschluss, dass „seelenartige“ Konstrukte hier eine Rolle spielen, sollte dies also auch mit andern Medien möglich sein. Aber sagt das etwas über die „Abgeschlossenheit“ der Sprache?
Ist es beispielsweise möglich Abstraktion ohne Abstraktionen zu erklären? Ist unsere Sprache „atomisierbar“ und dennoch „komplett“?

Zweifellos ist für eine effiziente, oder vielleicht lieber „allgemeine“ – nennen wir sie „komplexe Sprache“ – Abstraktion ein wichtiges Mittel. Selbst wenn wir die Möglichkeit, dass Abstraktion zwingende Bedingung der Sprache ist außer Acht lassen, so ist sie zumindest ein Werkzeug zur Ressourcenschonung.
Konkret: Wir können von Autos reden. Vielleicht reden wir von Geländewagen, was wohl Derivat der Klasse „Auto“ ist, und haben damit zusätzliche Informationen bereitgestellt. Weiter können wir von einem BMW 3er sprechen, was noch tiefer abgeleitet ist (freilich nicht von Geländewagen). Doch wie konkret können wir werden? Wenn wir nun von den Reifen sprechen. Das runde Ding aus Gummi und Metall. Rund, Ding, Metall. „Eisen“ scheint „atomes“ Wort unserer Sprache zu sein, zugehörig beispielsweise zur Klasse „Metall“. Doch können wir alles was wir mit Hilfe unserer Sprache verstehen soweit atomisieren, dass wir am Ende des Graphen keine Klassen mehr stehen haben?

Ein Beweis hierfür wäre reichlich interessant. Beweise arbeiten gerade auf unserer Sprache und unserem Verständnis. Sprache, Mittel zur Verbreitung von Verständnis. Kann es einen Beweis geben der dies beweist?
Ein Beweis bricht komplexe Sachverhalte soweit herunter, dass sie annehmbar verständlich sind. Der Beweis selbst „beweist“ nicht mehr als die These es schon tut.

/edit 11/10/18 9pm
Wenn man weiter an der Granularität dreht ist wohl auch Eisen kein „Atom“ mehr und selbst Atom nicht.