Durch die Nacht

Irrlichter tanzen durch die Stadt
ein Flackern tief im Meer
Geisterkleider laden zum Ball
und ein leiser Geigenklang verton die Sommernacht

Sie schläft nicht, sie wacht nicht
sie ruht sanft hinter Wand und Tür
sie glüht noch von den Anstrengungen des Tages
der langsam im tiefen Ausatmen versickert

Ich schwebe durch Schluchten
und atme voll Wohlgefallen
die Fregatten liegen in ihren Buchten
letzte Sebelklänge verschallen in der Ferne

Ich lege mein Ohr auf ihre Arme und Adern
und lausche an ihrem Puls
ich fühle ihn wie ein Prickeln auf meiner Haut
unsere Herzen schlagen im Takt

Ruhe fein meine Schöne
morgen schon liegst du wieder im Kampf
ruhe fein, schlafe ein
nicht zu fest

vom alten Paper Stack, geschrieben 2011 vermutlich

untitled/4/9/12

… denn du passt genau in meine Arme
und in mein Herz genau dein Name
Bin der König – bist die Dame

Bin der Leuchtturm ‚dich vor Gefahren warne
 vertrau auf meinen steten Schein
Mache aus kalten Füßen warme
 klamme Gäste checken ein
Halt‘ dich fest bis zum Schrei des Hahne
 bis zum Tau-Licht bist du mein

2bc

Funkdance indierock and bleeding fingertips

Tonight at about one a.m. I started writing lyrics – couldn’t find any sleep ‚til five cuz I had to finish that text to finish my brain off.
Today I started recording the chorus and the post-chorus featuring vocals, guitar and a badass baseline that makes me call this song a „funkdance indierocksong“.
Besides, it’s called Breaking the Windowpane.

I hope I’ll find a way to combine the kick-ass chorus part with a verse that’s neither too restrained nor too powerful.
I can’t keep playin‘ for now – my goddamn fingertips are almost bleeding, I vamped too hard. But I gotta look like an eigth-month-old that has just catched a smile from some random person in the subway.

Glückwunsch

Warum ist der Glückwunsch nun kaum mehr als eine Beteuerung der Anerkennung einer Leistung? Glückwunsch, du bist erster. Glückwunsch du hast xy geschafft.
Ist das nicht ziemlich dämlich?

Sollten Glückwünsche nicht äquivalent sein zu „viel Glück“ oder „alles Gute“? Sollte das Glück, das man jemandem wünscht, nicht eher auf eine, eventuell schwierige, Aufgabe vorbereiten oder den Bewünschten auf seinem Pfade begleiten und unterstützen?
Stattdessen kommt der Glückwunsch, auch wenn er herzlich ist, nur an, wenn er schon gar nicht mehr benötigt wird, da die Aufgabe schon abgeschlossen ist.
Ist das nicht ziemlich dämlich?

Wenn man jemanden zum Geburtstag beglückwünscht, dann muss man alles Gute immer noch als Konjunktion daransetzen. Wenn man jemandem zur Schwangerschaft Glück wünscht, dann klingen die Schwingungen eher nach „find ich toll, dass du das geschafft hast“ und weniger nach „möge dich das Glück begleiten auf dem Weg des Mutterwerdens“.
Ist das nicht ziemlich dämlich?

Wann hat der Glückwunsch den Wunsch verloren? Oder ward er gar so geboren?

von Sprachen

Wenn Abgeschlossenheit einer Sprache die Eigenschaft einer Sprache bezeichnit sich selbst bezeichnen zu können (nicht nur syntaktisch) und abstraktionsfrei die Eigenschaft ist, dass in der Sprache keine Abstraktion existiert, gibt es dann eine abgeschlossene, abstraktionsfreie Sprache?

Vielleicht ist es die Sprache die aus einem Wort besteht.
Bei nur einem Wort ist es annehmbar, dass keine Abstraktion vorliegt, da nichts weiter zum abstrahieren vorliegt (wobei Abstraktion wohl schon selbst eine Abstraktion ist). Bei nur einem Wort ist es zudem wohlmöglich annehmbar, dass das Wort sich gerade selbst bezeichnet.
Dabei ist das Wort nicht exklusiv Wort der gesprochenen Sprache und Sprache nicht exklusiv die gesprochene Sprache. Sprache kann ebenso oBdA Zeichen, Symbol oder Geruch sein und ist vielleicht Synonym für Kommunikation, zumindest semantisch nah.

Gibt es überhaupt eine abstraktionsfreie Sprache? Ist Sprache möglich ohne Abstraktion?
Nehmen wir die Sprache die aus dem Wort „Hilfe“ besteht. Hilfe ist sicherlich abstrakt zu verstehen, aber nehmen wir an wir haben ein primitives Tier, oder einen Roboter der diese Sprache versteht. Nun verursacht das verstehen von „Hilfe“ vielleicht reflexartig das Herbeikommen zum Aussprechenden ohne, dass konkrete Formen von Hilfe bekannt sind bzw. dabei gedacht oder angenommen werden. Wenn dies so möglich ist scheint Sprache ohne Abstraktion möglich zu sein.

Gibt es überhaupt eine abgeschlossene Sprache?
Bekanntlich haben wir Menschen bisher, unabhängig vom verwendeten Derivat der anscheinend recht universellen Sprache, Probleme damit unsere Sprache beispielsweise einer Maschine beizubringen. Sei unsere Sprache nicht abgeschlossen, ist es uns dann möglich sie zu übertragen auf ein anderes verstehendes Medium? Mit unseren Kindern funktioniert das anscheinend und unter der Annahme, das unser Nervensystem nachbildbar ist und dem Ausschluss, dass „seelenartige“ Konstrukte hier eine Rolle spielen, sollte dies also auch mit andern Medien möglich sein. Aber sagt das etwas über die „Abgeschlossenheit“ der Sprache?
Ist es beispielsweise möglich Abstraktion ohne Abstraktionen zu erklären? Ist unsere Sprache „atomisierbar“ und dennoch „komplett“?

Zweifellos ist für eine effiziente, oder vielleicht lieber „allgemeine“ – nennen wir sie „komplexe Sprache“ – Abstraktion ein wichtiges Mittel. Selbst wenn wir die Möglichkeit, dass Abstraktion zwingende Bedingung der Sprache ist außer Acht lassen, so ist sie zumindest ein Werkzeug zur Ressourcenschonung.
Konkret: Wir können von Autos reden. Vielleicht reden wir von Geländewagen, was wohl Derivat der Klasse „Auto“ ist, und haben damit zusätzliche Informationen bereitgestellt. Weiter können wir von einem BMW 3er sprechen, was noch tiefer abgeleitet ist (freilich nicht von Geländewagen). Doch wie konkret können wir werden? Wenn wir nun von den Reifen sprechen. Das runde Ding aus Gummi und Metall. Rund, Ding, Metall. „Eisen“ scheint „atomes“ Wort unserer Sprache zu sein, zugehörig beispielsweise zur Klasse „Metall“. Doch können wir alles was wir mit Hilfe unserer Sprache verstehen soweit atomisieren, dass wir am Ende des Graphen keine Klassen mehr stehen haben?

Ein Beweis hierfür wäre reichlich interessant. Beweise arbeiten gerade auf unserer Sprache und unserem Verständnis. Sprache, Mittel zur Verbreitung von Verständnis. Kann es einen Beweis geben der dies beweist?
Ein Beweis bricht komplexe Sachverhalte soweit herunter, dass sie annehmbar verständlich sind. Der Beweis selbst „beweist“ nicht mehr als die These es schon tut.

/edit 11/10/18 9pm
Wenn man weiter an der Granularität dreht ist wohl auch Eisen kein „Atom“ mehr und selbst Atom nicht.

Kopfhoereraction im Heimathafen

Weeee, Kopfhörerparty im Heimathafen Neukölln, bin ja sehr gespannt. Wenn alle 500 Hörer vergeben sind könnte es ziemlich gut werden – wenn nur 20 Leute im großen Saal hocken wirds vermutlich recht failhaft.
drückos los daumens!

Zu faul zum bloggen

Bin wohl kein geborener Blogger; wozu auch?

ConsoleInvaders liegt vorerst auch Eis und auch für myXMLsql2 fehlt momentan die Zeit. Zeit die verfügbar ist wird in Android Entwicklung investiert werden und vielleicht ein wenig ins Studium.

Heute geht’s erstmal zu IAMX ins Astra. Bin sehr gespannt; hab verschiedenes über ihre Live-Performances gehört.
Cheerio

new project launched

New project launched: Console Invaders

Abstract: Console Invaders wird ein standard Space Invaders Spiel wie ihr es kennt (falls du Space Invaders nicht kennen solltest geh dich bitte löschen -> format me:). Nur wird sich das ganze auf der Konsole abspielen (win+r -> cmd.exe).
Nur zur Vertiefung von C#. Außerdem wird es anscheinend das erste Spiel das ich je erstellt habe (oh Gott, wie kommt das?).

Gegener-Klassen und Level stehen schon, fehlt noch eine ausgeklügelte Update und Draw Methode.

Cheers